Grundprinzip: Was wir uns vorstellen können, können wir erschaffen.

16.12.2018

Man könnte auch sagen, wie im Innen so im Aussen (Buddha): Den Satz im Titel haben sicher viele von euch einmal gehört und glauben vielleicht auch daran. Ich glaube das ganz sicher, denn ich könnte tausende Beispiele aus meinem Leben aufzählen, die diesen Satz beweisen. Dabei kommt es nicht darauf an, ob es sich um eine "positive" oder "negative" Vorstellung handelt. Das Leben unterscheidet nicht zwischen "gut" und "schlecht", das machen wir Menschen für uns selbst. Das heisst, egal ob ich mir Sorgen mache oder ob ich mir meine Zukunft positiv ausmale, ich erschaffe das, was ich denke und mir vorstelle. 

Nehmen wir als Beispiel unsere Arbeit: wer hat es nicht schon einmal erlebt, dass er mit einer negativen Vorstellung über dessen Verlauf in ein Meeting gegangen ist und es nachher prompt genauso erlebt hat? Und wer umgekehrt? Hat sich einen schönen Tag vorgestellt und es ist genauso gekommen? Was fällt dir leichter? Dir den "worst case", also den "schlimmsten Fall, der eintreten könnte", vorzustellen oder dir etwas Positives vorzustellen? - Den meisten fällt das Sorgen machen und sich das schlimmste vorstellen, einfacher, aber warum ist das so?

Aus meiner Sicht will uns unser Ego (zu diesem Begriff in einem späteren Blog), also ein Teil unserer Gedankenwelt, schützen, um uns zu bestätigen: Das heisst konkret: die letzten Jahre und Jahrzehnte sind wir es uns gewohnt gewesen uns immer auf den "Worst Case" vorzubereiten, weil wir glaubten, dass dieser eintreten könnte. Also haben wir in uns den Gedanken erschaffen: "vermutlich kommt es nicht so gut, wie wir es gerne hätten und deswegen bereiten wir uns auf alles vor". Wenn wir nun den Titel dieses Blog's anschauen, ist klar, dass wir dies dann genau so selber erschaffen und natürlich der "worst case" oder der sogenannte "Vorführeffekt" eintritt. Das Ego will uns nun schützen, bestätigen und uns glauben lassen, dass wir immer Recht hatten, was unsere negativen Vorstellungen anbelangt.

Für ein gelassenes Leben voller Leichtigkeit und Freude, ist es wichtig aus diesem Kreis auszubrechen und in den "positiven" Kreis hineinzugelangen. Dies können wir alleine über unsere Gedanken. Hast du den Mut aus den alten Schuhen herauszuschlüpfen und dir dein Leben positiv zu gestalten? Falls ja, viel Freude! Falls nein, was glaubst du hindert dich daran?

Allen einen schönen dritten "Ankunftstag" :)

Herzliche Grüsse

Peter